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Welt aus Plastik: Sergej Minaevs Roman "Die Kälber" (TheТёлки)

Sonntag, 11. Juli 2010, 20:11:46 | Armin Knigge

Welt aus Plastik: Sergej Minaevs Roman

Die russischsprachige Version des Eintrags finden Sie hier

Als Liebesroman ist dieser «Roman über falsche Liebe» offenkundig (und absichtlich?) misslungen. Sehr viel überzeugender ist er dagegen als eine Beschreibung der Atmosphäre von Betrug, Heuchelei und Verrat, die in dieser Welt aus Plastik herrscht.

- И ты уже все решил для себя?
- Да. Absolutely...абсолютно.
- И когда ты собираешься уехать в Штаты?
- Еще пару лет, honey. Получу пост head of purchasing, осуществлю some investments, и все. Быстро делать карьеру и состояние можно только в России, you know... а делать investments и жить я хочу в America...



So beginnt Sergej Minaevs Roman „Die Kälber“ (Moskau, Verlag „Astrel‘, 2009) und man braucht nicht Russisch lesen zu können, um zu merken, dass hier von der Welt des Business die Rede ist. Die Hauptpunkte der Unterhaltung – der in Russland angestrebte Job eines Verkaufsdirektors, die Instrumente der Karriere (some investments) und der angestrebte Ort des Lebens, Amerika - sind englisch bezeichnet, so als ob der Sprecher seiner russischen Sprache nicht zutraut, hier als angemessenes Ausdrucksmittel zu dienen.
Wir haben zweifellos einen literarischen Text vor uns, aber einen Text welchen Genres? Der russisch-englische Makkaronismus ist geeignet, Zweifel an der Qualität dieses Produkts zu wecken. Man könnte sich vorstellen, dass dieses Buch für Leser eines Hochglanzjournals (gljancevyj zhurnal) geschrieben wurde, für Menschen, die in den Moskauer Offices und Restaurants in einem solchen Slang miteinander verkehren. Oder ist das eine Parodie auf diese Art von Literatur? Der Titel (ebenfalls englisch-russisch) und die Umschlaggestaltung lassen beides zu: die ernsthafte Abbildung dieser Welt durch einen Insider (Minaev ist ein solcher) als auch ihre satirische Vorführung. Minaev erhebt durchaus und nicht grundlos den Anspruch auf literarische Seriosität, und trotz gewisser Übertreibungen eröffnet sein Buch (wie schon einige davor) dem Leser und insbesondere unsereinem, dem Beobachter „von draußen“, interessante Einblicke in die Lebensformen einer jungen Generation von Geschäftsleuten, die von jeglicher nationaler Tradition und jedem historischen Gedächtnis unberührt erscheinen.

Aufmerksam geworden auf Minaevs Buch bin ich durch die Rezension des bekannten Kritikers Lev Danilkin („Nummerierung von hinten“, Numeracija s khvosta, 2009). Nach Danilkins Worten ist der Held des Romans „ein selbstgefälliger Hochglanzjournalist, der sich für eine bedeutende Persönlichkeit ausgibt“. Solche negativen Helden und ambivalenten Figuren wecken (u.a. im Zusammenhang mit Gorkis Klim Samgin) immer mein Interesse, und ich war nach der Lektüre nicht enttäuscht.

Ein Held unserer Zeit

Andrej Mirkin, der im Gespräch mit seiner Freundin Lena davon träumt, in Russland Karriere zu machen, um dann in Amerika zu leben, charakterisiert sich – wie auch sein ferner Verwandter Klim Samgin – vorzugsweise vor dem Spiegel, hier in der Toilette eines Restaurants: „Schwarzes Haar, ausgeprägte Gesichtszüge, schön gezeichnete Lippen, leicht angedeutete dunkle Schatten unter den Augen. Ich sehe aus, wie ein erfolgreicher Manager mittleren Formats aussehen muss“. Es folgt eine genaue Beschreibung von Anzug, Hemd und Schuhen, alles mit Angabe der Marke des Herstellers. Weiter werden wir mit den Lebensgewohnheiten des Helden bekannt gemacht, z.B. liest er die Uhrzeit grundsätzlich von seinem Mobiltelefon Nokia 8800 ab, das tausend Dollar kostet. Uhren trägt man nicht. In Hotels macht er einen Aufstand, wenn im Badezimmer seine Lieblingszahnpasta „Lacalut“ fehlt.
Die Selbstcharakteristik des Helden zeigt deutlich, dass er tief in die Welt des Konsums versunken ist, - dumm ist er jedoch nicht. Er kennt den wahren Wert dieser Lebensweise. An späterer Stelle gesteht er sich ein: „Ich habe um mich herum fieberhaft eine Welt aus Plastik und einer künstlichen Problematik geschaffen“. Andrej bewundert diesen Lebensstil nicht, er studiert vielmehr zielgerichtet die Regeln, um sie für seine Karriere zu nutzen, „sich positionieren“ lautet sein Motto.

Im Privatleben ist Andrej einer typischer Macho (auch eines der heute im Russischen gängigen Wörter). Die Mädchen („Kälber“) interessieren ihn ausschließlich als Objekte der sexuellen Selbstbestätigung. Zur Zeit der Handlung hat er drei Beziehungen, zwei davon gleichzeitig, und alle diese Frauen betrügt er oder hat sie verlassen. Zu Lena, mit der er am Anfang im Restaurant sitzt, unterhält er nur noch eine lustlose Beziehung. Die Art, in der er sie charakterisiert, erinnert eher an den Klatsch der besten Freundin als an die Perspektive eines Liebhabers. Mit beißender Ironie stellt er fest, dass die weiße Bluse der Freundin weit nach unten aufgeknöpft ist, damit ihr schwarzer Büstenhalter sichtbar wird. Das liegt daran, meint er, dass sie in der Kindheit zu viel „billige Erotik“ gesehen hat wie die TV-Serie „Wilde Orchidee“. Sie gehört damit zu der großen Gruppe der weiblichen Bevölkerung, die ihre sentimentale Vorstellungen von Liebe aus solchen Quellen geschöpft hat. Für den Leser ist diese Charakteristik nicht erkennbar. Lena, die auf den Posten eines Auditors in einem der großen Finanzunternehmen Moskaus hoffen kann, sieht aus und verhält sich wie eine „echte europäische Businessfrau“, bemerkt Andrej spöttisch.

Ein betrogener Betrüger

Bei einem aufmerksamen Leser können auf diese Weise von Anfang an Zweifel an der Zuverlässigkeit des Ich-Erzählers aufkommen, und gegen Ende des Romans finden diese Zweifel ihre volle Bestätigung. Seine „Kälber“ sind nicht so dumm, wie er glaubte, und er selbst erweist sich überraschend als ein betrogener Betrüger. Aber bis es so weit ist, entfaltet sich auf etwas 500 Seiten eine zunehmend dramatische Handlung. Der selbstgefällige Held erleidet eine Reihe von Schicksalsschlägen, die seine glamouröse Existenz in den Grundfesten erschüttern. Lena eröffnet ihm, dass sei schwanger ist und ein glückliches Familienleben mit ihm plant, Rita, die zweite Freundin, macht ihm eine Szene: sie sei positiv mit dem HIV-Virus infiziert, und der Schuldige an dieser Katastrophe könne nur er sein. Zu allem Unglück verliert er unter entwürdigenden Umständen seine Stelle in einer Werbeagentur. Am Ende gerät Mirkin auf dem Weg nach Petersburg in eine Eisenbahnkatastrophe, die Folge eines Terroranschlags ist. Er verliert das Bewusstsein und erwacht im Krankenhaus, wo ihn ein neuer Schock erwartet. Seine frühere Freundin Olga, die er vor einigen Jahren im Zustand der Schwangerschaft verlassen hat, ohne ein Wort zu sagen, sitzt an seinem Bett und klärt ihn darüber auf, dass die größten Unglücksfälle, die ihn getroffen haben, mit Ausnahme der Eisenbahnkatastrophe, eigentlich gar nicht stattgefunden haben, dass sie Teile einer Inszenierung waren, deren Regisseur Olga war, unterstützt von Lena und Rita, den aktuellen Freundinnen Mirkins, und Ärzten aus ihrer Bekanntschaft. Das heißt, es gab keine Schwangerschaft und keine HIV-Infektion, und Andrej hätte eigentlich allen Grund, sich zu freuen. Stattdessen schwankt er zwischen hilfloser Wut über den „Verrat“ seiner Freundinnen und ebenso maßlosen Selbstbezichtigungen: „Ich bin einer Looser, ein Schlappschwanz, eine Missgeburt, ein nichtsnutziges Geschöpf“. In der Umgebung des Krankenhauses beobachtet er unbekannte Menschen, die, wie es scheint, ein glückliches Leben mit normalen menschlichen Beziehungen führen, - und er beneidet sie. Einen Augenblick lang ist er sogar bereit, sein Leben grundlegend zu ändern, mit den ewigen Partys, dem Alkohol und den Drogen Schluss zu machen, aber im Grunde weiß er, dass sich in seinem Leben „einen Dreck was verändern“ wird.

Und wo ist die „echte Liebe“?

Die Gestalt des Andrej Mirkin ordnet sich, ungeachtet der Neuheit der sozialen Umstände, in die lange Reihe der russischen intelligenten Menschen ein, die in ihrer Umgebung mehr oder weniger „überflüssig“ sind oder sich so fühlen. Aber wie steht es mit den Frauen? Und mit der Problematik der Liebe, die im Roman nur auf ihrer Seite ernsthaft erörtert wird? Der Untertitel „Erzählung von einer unechten Liebe“ setzt voraus, dass es dort auch echte Liebe als Referenzgröße gibt. Aber das ist schwer zu erkennen. Sogar in dem Kapitel „Olga“, dem einzigen Teil, in dem von wirklichen, nicht inszenierten Liebesbeziehungen die Rede ist, bleibt der Eindruck, dass wie in den übrigen Teilen alle nur „Liebe spielen“. Olga, die dort auch die Rolle der Ich-Erzählerin übernimmt, berichtet ohne alle Ironie von der schweren Erschütterung, die der Verrat Andrejs in ihrem Leben ausgelöst hat, aber die Beschreibung ihrer Verzweiflung und der vergeblichen Versuche, einen Ausweg aus der permanenten Depression zu finden, ruft beim Leser, wie mir scheint, kein starkes Mitgefühl hervor. Zu sehr ähnelt diese Geschichte tausendmal gehörten und gelesenen anderen Geschichten einer unglücklichen Liebe. In der Verlagsankündigung (vorn im Buch) wird erklärt, die Liebe (russisch mit großem Anfangsbuchstaben) sei die „Hauptheldin“ des Buchs: „Sie kann alles verzeihen“. Das bezieht sich offenbar auf die schwankende Haltung Olgas am Schluss des Romans. Die Regisseurin der Bestrafungsaktion gegen den untreuen Liebhaber zweifelt am letztendlichen Sinn des Unternehmens. Der gerechte Zorn ist verraucht, und der erbärmliche Zustand des Opfers entwaffnet die Rächerin: „Du bist im Grunde kein übler Bursche. Einfach – ein Lump. Und ein Feigling“. Ihre Freundin Lena hat ihre Teilnahme an diesem grausamen Theater schon lange bereut und ist bereit, dem Übeltäter zu verzeihen. Beiden Frauen sind irgendwie der Mut und das Selbstvertrauen abhanden gekommen, die sie zu dem riskanten Spiel befähigt haben. Möglich, dass meine Enttäuschung über diese Wendung der Dinge mit dem „westlichen Blick“ auf die „Frauenthemen“ zusammenhängt. Aber mir scheint, dass es dem Autor nicht gelungen ist, hier eine überzeugende Lösung zu finden. Etwas von der abfälligen Charakteristik der „Kälber“ bleibt an den weiblichen Figuren hängen. Offenbar sind sie in der neuen Zeit noch nicht ganz angekommen.

Betrug und Verrat – das Wesen der Welt

Als Liebesroman ist dieser «Roman über falsche Liebe» offenkundig (und wohl absichtlich) misslungen. Sehr viel überzeugender ist er dagegen als eine Beschreibung der Atmosphäre von Betrug, Heuchelei und Verrat, die in dieser Welt aus Plastik herrscht.
Man darf annehmen, dass die soziale Wirklichkeit des Kapitalismus, der sich in Russland stürmisch und rücksichtslos entwickelt, ein Gefühl der Unzuverlässigkeit und Brüchigkeit der eigenen Existenz und des gesamten gesellschaftlichen Zustands hervorrufen oder verstärken kann. Diesen Gedanken findet man auch in anderen Romanen der „nuller“ Jahre, in denen das Thema der Liebe unter den sozialen Bedingungen des heutigen Russlands behandelt wird; unter ihnen die Romane „Höchstpreis“ (Cena otsechenija) von Aleksandr Arkhangel’kij und „Person ohne Rolle“ (Personazh bez roli) von Evgenij Chizhov, beide 2008 erschienen. Das gemeinsame Thema, das diese nach Sujet und Stil sehr verschiedenen Werke verbindet, ist das erschütterte Vertrauen der Hauptfiguren zu dem sie umgebenden Milieu und zu den Menschen, die ihnen am nächsten stehen. In „Höchstpreis“ findet dieses Misstrauen - wie in „The Kälber“ – seine Erklärung in einer geplanten Manipulation des Lebens einzelner Menschen, in „Person ohne Rolle“ entsteht das Gefühl der Unzuverlässigkeit der Welt aus der Verknüpfung der sozialen Wirklichkeit mit Motiven des Theaters als einer künstlichen, illusorischen Welt. Chizhovs Hauptfigur, ein Mann, der schwer an der Erfahrung der Untreue seiner Ehefrau zu tragen hat, drückt auch die Erfahrung vieler anderer Personen aus, wenn er erklärt: „Verrat – das ist nicht einfach die einzelne Gemeinheit eines Menschen, das ist das Wesen der Welt; du denkst, sie sei zuverlässig, unverändert, alles wird sein, wie es war, wie du es gewöhnt bist..., aber kaum hast du dich umgedreht, und alles ist schon anders, fremd, so dass man nichts mehr erkennt...“
Schwer zu sagen, in welchem Maße das Gefühl der Unzuverlässigkeit der Welt und das damit verbundene Thema des Verrats wirklich mit dem Einbruch des Kapitalismus in Russland zusammenhängt. In der Welt von Ankauf und Verkauf finden beide Themen einen fruchtbaren Boden. Dennoch wäre es unrichtig, diese Erscheinungen ausschließlich auf „westlichen Einfluss“ zurückzuführen. Die Rede ist von einem universalen Thema der Weltliteratur, dass im 20. Jahrhundert im Kontext der revolutionären Bewegung und des Kommunismus besonderes Gewicht erhalten hat. Denn das Leben sowohl der aktiven Revolutionäre als auch das der „kleinen“ Menschen unter der Herrschaft des totalitären Staats war in wesentlichen Teilen ein „Leben in der Lüge“, bedroht durch den permanenten Verdacht der Untreue, des Verrätertums (in Vorbereitung auf diesem Blog ist eine Sammlung von Material zum Thema des Verrats im Werk Gorkis).

Minaevs Tugend - sein schlechter Geschmack

Im Falle des Romans „Die Kälber“ ist der Zusammenhang mit dem aktuellen gesellschaftlichen Leben in Russland allerdings unübersehbar. Lev Danilkin hat in seiner Rezension zu Recht festgestellt, dass der „schlechte Geschmack“, den der Autor in gewissem Maße mit seinen Personen teile, nicht nur als ein Mangel, sondern auch als eine Tugend Minaevs betrachtet werden kann. Er arbeitet mit einem Material, das in der Sphäre der seriösen Literatur als banal und einfach unzulässig gilt. Nichtsdestoweniger spiegelt dieses Material, in das Minaev seine empfindlichen Sonden einführt, ein bezeichnendes Phänomen in der sozialen Entwicklung Russlands. In der zweiten Hälfte der „nuller“ Jahre hat sich nach Ansicht des Kritikers eine Schicht der jungen Businessmen und –women herausgebildet, die sich in höchstem Maße von den anderen Schichten abschottet und den Gedanken eines „gemeinsamen Sinns des nationalen Lebens“ ironisch von sich weist. Die Menschen dieser Schicht genießen die Segnungen der westlichen Werte, stellen dabei aber hohe Ansprüche und akzentuieren damit ihre Distanz zu den „Kolchozniki“, den früheren Bürgern Sowjetrusslands. Dieses Lebensmodell wird im Roman mit dem Begriff „Glamour“ (russ. glamúr) gekennzeichnet, der in weiten Kreisen der russischen Gesellschaft so etwas wie ein Synonym für Kultur geworden ist. In der TV-Show „Schule des Klatsches“ erklärt eine Teilnehmerin die Bedeutung: „Glamour, das ist der Raum, in dem man nicht altert, nicht krank wird und ewig lebt!“ Die Bewohner dieser Welt ignorieren nicht nur den Tod, sondern auch das historische Gedächtnis, die Vergangenheit des Landes. Mit Verachtung spricht der Held des Romans von der „regionalen Jugend“ und den „Arbeitern aus den Randbezirken der großen Städte“, für die sich der Traum von einer idealen Welt in trivialen TV-Serien manifestiert: „Dieser Traum sitzt in ihnen seit den sowjetischen Zeiten, von denen ich, Gott sei Dank, wenig in Erinnerung habe“.
Soziologen, die die Struktur der gegenwärtigen Gesellschaft Russlands erforschen, sprechen von einem „tiefen sozialen Bruch“, der nicht nur zwei Russlands, das der Reichen und das von ihnen abgespaltene Russland der Geringverdiener und der Armen hervorgebracht hat, sondern auch zwei entgegengesetzte Einstellungen zur Vergangenheit: die einen hegen eine sentimentale Sehnsucht nach dem vertrauten „Sowjetischen“, die anderen leben gleichsam in einem Vakuum, einer Welt aus Plastik und Glamour ohne historische Erinnerung.
Die Autoren der im gleichen Zeitraum entstandenen Prosawerke lassen sich in der Regel nicht einer der Welten des gespaltenen Russland zuordnen, sie beobachten die Spaltung selbst und sind als Künstler von Einflüssen betroffen, die Gefahren für ihre gerade erst erfahrene Freiheit und Unabhängigkeit mit sich bringen.

Näheres dazu im folgenden Eintrag der Kategorie „Neue russische Literatur“ „Ein Mönch der Literatur“
Zum Thema "Neue russische LIteratur" s.a. den Eintrag Die russische Literatur der "nuller" Jahre

Kategorie: Neue russische Literatur

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