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Sofja Andrejewna Tolstaja - die Heldin des Tolstoj-Jahres 2010

Freitag, 04. Februar 2011, 00:38:23 | Armin Knigge

Sofja Andrejewna Tolstaja - die Heldin des Tolstoj-Jahres 2010

In russischer Sprache finden Sie diesen Eintrag hier.

Anschließend an den Eintrag „Über den Jubiläumswahn...“ (Links s. am Schluss) wird hier der eigentümliche Kult besprochen, der sich im Jahr des 100. Todestags Tolstojs um seine Frau Sofja Andrejewna entfaltet hat. Das Schicksal dieser Frau an der Seite des großen Schriftstellers – ein in vielem unglückliches Schicksal – hat bei dem überwiegend weiblichen Publikum der Leser und Kritiker in Westeuropa Gefühle der Sympathie und der Solidarität geweckt. Gleichzeitig haben zwei erstmals veröffentlichte Werke aus der Feder Sofja Tolstajas positive und sogar begeisterte Reaktionen hervorgerufen. Dieser Ausdruck der Sympathie für eine Frau, die seit den Ereignissen im Todesjahr des Schriftstellers 1910 (dem bekannten „letzten Sommer“) heftigen Angriffen und Verleumdungen von seiten der Tolstojaner ausgesetzt war, kann man als eine verspätete Rehabilitation dieser ungewöhnlichen Frau nur begrüßen. In diesem Zusammenhang finden Sie in einem gesonderten Eintrag Auszüge aus dem literarischen Porträt „Sofja Andrejewna Tolstaja“ von Maxim Gorki, der 1924 als erster unter den namhaften Zeitgenossen mit einer energischen Verteidigung der Frau an der Seite Tolstojs hervortrat. Etwas komplizierter verhält es sich mit der Frage nach der Bedeutung des künstlerischen Werks der Sofja Tolstaja, besonders in der direkten Konfrontation mit der „Kreutzersonate“ Lew Tolstojs. Im Umgang mit diesem zweifellos interessanten Thema schiene mir etwas mehr Nüchternheit angebracht.
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Auf der Website des russischsprachigen Programms von Radio France Internationale zog die Redakteurin Anna Stroganova am 18. Dezember 2010 eine Bilanz der Ereignisse im Jahr des 100. Todestags Tolstojs in Frankreich. Überraschend sei es gewesen, erklärt sie dort, dass der „Hauptplatz“ in diesem Gedenkjahr nicht von Tolstoj selbst besetzt wurde: „Auf den Sockel stieg mit schwerem Schritt seine Frau, Sofja Andrejewna. Und alle erstarrten in Entzücken“.
In der schwergewichtigen Metaphorik dieses und vieler ähnlicher Urteile über die „Entdeckungen“ und „Sensationen“ im Zusammenhang mit den Publikationen von und über Tolstaja kommt ein ungewöhnlich lebhaftes Interesse beim lesenden Publikum zum Ausdruck, eine Reaktion, die man auch in Deutschland beobachten konnte.

In Frankreich waren es vor allem zwei Bücher, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Im Verlag „Albin Michel“ erschien eine neue Übersetzung der „Kreutzersonate“ von Tolstoj und im selben Band die Erstübersetzung der Erzählung „Eine Frage der Schuld“ (Ch’ja vina?), die Sofja Tolstaja als eine „Antwort“ auf die „Kreutzersonate“ geschrieben, aber nie veröffentlicht hatte. Danach erschien im Verlag „Syrtes“ Tolstajas Autobiographie „Mein Leben“, ein Buch von mehr als tausend Seiten Umfang. In Deutschland erschien „Eine Frage der Schuld“ schon 2008 in einer schönen Ausgabe bei Manesse, 2009 die Biographie „Sofja Tolstaja. Ein Leben an der Seite Tolstojs“ (Insel tb), geschrieben von den Slavistinnen Ursula Keller und Natalja Sharandak, und im eigentlichen Tolstoj-Jahr, herausgegeben von den gleichen Autorinnen, der Band „Lew Tolstoj, Tatjana Tolstaja: Eine Ehe in Briefen“ (Insel). Außerdem wurde in beiden Ländern auch die zweite größere Erzählung Tolstajas „Lied ohne Worte“ (Pesnja bez slov) publiziert.

„Es ist an der Zeit, Sofja Andrejewna das Wort zu erteilen“, erklärte die Übersetzerin der französischen Ausgabe von „Mein Leben“ Ljuba Jurgenson in einem Interview, und diese Meinung, bezogen auf den Streit mit ihrem berühmten Mann, teilen offensichtlich viele Leserinen in Westeuropa. Die Ehefrau Tolstojs, nach Herkunft und Erziehung eine adlige Dame des 19. Jahrhunderts, ist überraschend zu einer Projektionsfläche wenn nicht feministischer, so doch betont „weiblicher“ Gedanken und Emotionen geworden. In den ehelichen und familiären Konflikten ihres Lebens und ihrer Literatur spiegelt sich der Gender-Diskurs des späten 19. Jahrhunderts, ein Streit um Männer- und Frauenbilder in Russland, der von vielen heutigen Lesern als nahezu unverändert gültig betrachtet wird. Das betrifft die Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, von Liebe und Sexualität, von der Rolle der Frau in der Ehe, in der Familie und im öffentlichen kulturellen Leben. Sofja Andrejewna war in allen genannten Rollen unglücklich, ein Opfer ungünstiger oder sogar feindlicher Bedingungen für die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit, und sie selbst hat sich in ihren Büchern (den dokumentarischen ebenso wie den literarischen) nach Kräften bemüht, diese unglücklichen Seiten ihres Lebens zu unterstreichen. Der Ehemann, ein berühmter Schriftsteller, war, wie sie meinte, von Anfang an mehr an ihrem Körper als an ihrer Seele interessiert; sie hat ihm dreizehn Kinder geboren und sechs davon zu Grabe getragen, diente ihm als Geliebte und als Abschreiberin seiner Werke. Für die Entwicklung ihrer Talente auf den Gebieten der Malerei, der Musik und der Literatur blieb ihr kaum Zeit. Ihre Enttäuschung über dieses unerfüllte Leben legt Sofja Tolstaja ihrer Heldin Anna in den Mund: “Sollte denn nur darin unsere weibliche Berufung bestehen, vom körperlichen Dienst für den Säugling zum körperlichen Dienst für den Mann überzugehen? Und das abwechselnd – immerfort! Wo bleibt denn mein Leben? Wo bleibe ich?“

Anstelle von Dankbarkeit für ihren selbstlosen Dienst für Mann und Familie erfährt Tolstaja nach ihrer Auffassung nur ungerechte Beschuldigungen und Erniedrigungen. Der Eheman veröffentlicht die Erzählung „Kreutzersonate“, über die sie in ihrem Tagebuch 1891 schreibt: „Ich fühlte in meinem Herzen, dass diese Erzählung gegen mich gerichtet war, sie fügte mir eine Verletzung zu, erniedrigte mich vor den Augen der ganzen Welt und vernichtete den letzten Rest der Liebe zwischen uns“. Eine andere, noch schlimmere Erniedrigung erfuhr Tolstaja im Zuge der Ereignisse des Jahres 1910, die heute in aller Welt als der „letzte Sommer“ bekannt sind. Der Gesinnungsgenosse Tolstojs und Führer der Tolstojaner Wladimir Tschertkow setzte alles daran, Sofja Andrejewna von ihrem Platz als engste Vertraute ihres Mannes und als Hüterin der Interessen ihrer Kinder zu vertreiben. Und diese Aktion zugunsten der weltweiten Verbreitung der „Ideen“ Tolstojs war nicht erfolglos. Als Waffe dienten dabei offensichtlich verleumderische Charakterisierungen seiner Gegnerin: „Ich kann eine Frau nicht verstehen, die ihr ganzes Leben damit beschäftigt ist, ihren Mann umzubringen“. Der Krieg der Worte, in dem auch Sofja Andrejewna nicht zimperlich war, führte zu schweren Auseinandersetzungen auch innnerhalb der Familie der Tolstojs.

Über diese Zusammenhänge hat Maxim Gorki sehr anschaulich und objektiv berichtet. In dem Artikel „Sofja Andrejewna Tolstaja“ (1924) behandelt er auch die eher unsympathischen Züge im Verhalten der Hausherrin, die sich aber nach seiner Ansicht aus den extremen Umständen in diesem Familiendrama erklären und rechtfertigen lassen. Wenn heute ein großes Lesepublikum Mitgefühl und Anerkennung für diese Frau bekundet, so kann das als Akt einer späten Gerechtigkeit gelten. Dennoch scheint es mir, dass die Leser und Kritiker den Vorstellungen Sofja Tolstajas von ihrem eigenen Leben allzu willig und unkritisch folgen. Die Übersetzerin der französischen Ausgabe von „Mein Leben“ Ljuba Jurgenson hat in einem Interview mit Recht festgestellt, dass das Ziel dieses Buches darin bestehe, „eine bestimmte Person zu erschaffen“, „sich mittels des Schreibens selbst zu erschaffen“. Und diese Person ist eine in höchstem Maße idealisierte Frau. Das ist noch deutlicher in der Erzählung „Eine Frage der Schuld“. Als Antwort auf den Frauenhass des Protagonisten Pozdnyshev in der „Kreutzersonate“ entwirft Tolstaja das Bild einer Frau, die ganz von erhabenen Vorstellungen über die „Poesie“ und „Reinheit“ der Liebe erfüllt ist, weit entfernt von den animalischen Instinkten ihres Ehemanns. Wie in der Liebe, so zeichnet sich diese Frau auch auf den Gebieten der Kindererziehung, der Hauswirtschaft, der Religiosität und der Beziehung zur Kunst durch eine unüberbrückbare moralische und ästhetische Überlegenheit über ihren Ehemann und den Mann überhaupt aus. Das sind Spuren des 19. Jahrhunderts, eines Kults der Weiblichkeit, der übrigens auch in Gorkis Bild der Sofja Tolstaja zu bemerken ist. Aber kann man in diesem, seinem Wesen nach mythischen und literarischen Konstrukt eine überzeugende Beschreibung der realen Geschlechterverhältnisse im 19. Jahrhundert oder sogar der Verhältnisse in unseren Tagen erblicken? Die Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit sind ohne Zweifel immer ein bevorzugtes Feld öffentlicher Debatten gewesen und werden es bleiben. Trotzdem wird man wohl nicht sagen können, dass sich auf diesem Feld in den letzten 100 Jahren nichts verändert habe.

Eine vorsichtigere Heransgehensweise verdient auch das Problem der Beziehung zwischen der „Kreutzersonate“ und Sofja Tolstajas „Eine Frage der Schuld“. Bei der Gegenüberstellung der beiden Werke gehen die Rezensenten in der Regel davon aus, dass es hier, im Prinzip wie vor Gericht, um zwei entgegengesetzte Darstellungen ein und derselben realen Situation, d.h. der ehelichen Beziehungen der Tolstojs gehe. Das ist aber keineswegs der Fall. Das einzige gemeinsame Motiv in der „Weltanschauung“ der beiden Autoren besteht in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Sexualität, der „fleischlichen Liebe“. Daraus folgen zwei entgegengesetzte Frauenbilder: bei Tolstoj ist es die Hure, bei seiner Frau die Heilige. Aber die gemeinsame Grundlage dieser Anschauung wird auf gänzlich verschiedenen Ebenen realisiert. Tolstoj schreibt nicht über sein Leben und über seine Frau, er analysiert mit dem Blick des Protagonisten Pozdnyshev, eines verzweifelten Menschen, den Zustand der zeitgenössischen Gesellschaft, der nach Tolstojs Überzeugung durch die Unterdrückung der Schwachen (darunter der Frauen), durch eine heuchlerische Beziehung zu den Werten der Liebe, der Ehe, der Familie, der Religion und durch eine Kommerzialisierung aller menschlichen Beziehungen gekennzeichnet ist. Eine Erlösung aus diesem katastrophalen Zustand verspricht nur eine fundamentale, apokalyptische Wende. Die religiöse Radikalität dieser Wende wird in der Forderung nach strikter Enthaltsamkeit und dem Verzicht auf den biologischen Fortbestand der Menschheit deutlich.

Dieses seinem Wesen nach revolutionäre Bild der zeitgenössischen aristokratisch-bürgerlichen Gesellschaft hat in dem Werk Sofja Tolstajas keine Entsprechung. Auf die im Titel gestellte Frage „Wer ist Schuld?“ antwortet die Autorin mit dem Thema der animalischen Instinkte des Fürsten Prozorskij und in seiner Gestalt der Mehrheit der Männer, ausgenommen die wenigen Verfechter einer idealen, platonischen Liebe, die Tolstaja in Bechmetjew, dem (nicht zufällig sterbenskranken) Verehrer Annas verkörpert sieht. Aber im ganzen ist diese Welt der Salons und der idealen Hausherrinnen nicht von ernsthaften Gefahren bedroht und braucht keine Revolution. Problematisch muss auch die kompromisslos negative Darstellung der ehelichen Beziehungen in „Eine Frage der Schuld“ erscheinen, wenn man sie denn als Beschreibung der eigenen Ehe der Tolstaja auffassen will. Prozorkij ist kein Genie, nur ein mittelmäßiger Philosoph, und man versteht nicht recht, warum die Protagonistin ihm die Treue hält. Die Kenner der Verhältnisse im Haus der Tolstojs sind aber einig in der Auffassung, dass die Eheleute bis zuletzt durch eine zwar unglückliche, aber dennoch tiefe Liebe verbunden waren.

Man sollte auch ohne übermäßige Vorsicht über die ästhetische Qualität der beiden Werke sprechen, die auch in dieser Hinsicht eigentlich unvergleichbar sind. Die Übersetzer und Kritiker haben übereinstimmend auf die gute Lesbarkeit, „Leichtigkeit“ und „Eleganz“ der Prosa Tolstajas hingewiesen. Das muss nicht als Beleg für Oberflächlichkeit oder Banalität verstanden werden, aber dieses Merkmal signalisiert die Zugehörigkeit zu einem erprobten, von einer großen Lesergemeinde geschätzten Schreibstil. In Russland gehört dazu die „Frauenprosa“ (zhenskaja proza, zhenskij roman), die durchaus Verbindungen zur hohen Literatur aufweisen kann. Die „Kreutzersonate“ hat damals wie heute ganz andere Bewertungen erfahren: schwer zu lesen, bedrückend, abstoßend u.ä. Das ist aber in diesem Falle ein Merkmal der ästhetischen Qualität des Textes. Das gilt allerdings nicht für die ideologische Botschaft der „Kreutzersonate“, die Tolstoj seinen Lesern in einem „Nachwort“ erklärt hat. Diese in einem hölzernen, unlebendigen Stil geschriebene Predigt gehört zu den schwächsten Texten des großen Tolstoj. Die „Kreutzersonate“ selbst ist eine andere Sache. Was im „Nachwort“ unmittelbar vom Autor vorgetragen wird, erscheint in der Erzählung als der leidenschaftliche Monolog einer finsteren Gestalt, die eher mit dem Mörder Rogozhin in Dostojewskis Roman „Der Idiot“ vergleichbar ist als mit Iwan Iljitsch oder Fürst Nechljudow. Der Prozess der Zerstörung der ehelichen Beziehungen, der am Ende jede Kommunikation zwischen den Partnern unmöglich gemacht hat, ist mit einer meisterhaften Präzision beschrieben. Der tödliche Stoß mit dem Dolch nimmt im Text fast eine ganze Seite ein.
Die Geschichte der russischen Literatur muss nicht umgeschrieben werden. Tolstoj bleibt ein großer Schriftsteller, und seine Frau bleibt eine bemerkenswerte Persönlichkeit, neuerdings bereichert durch das Bild einer talentierten Schriftstellerin des späten 19. Jahrhunderts.

Sofja Andrejewna ist also zur Heldin des Tolstoj-Jahres geworden – im Westen! Und wie stehen die Leser und Kritiker in Russland zu dieser Sache? Ein vergleichbarer „Kult“ um die Frau Tolstojs ist jedenfalls nicht zu beobachten. Vielleicht wirkt hier der Einfluss der Bewahrer der Tradition der Klassiker, die (sowohl die Bewahrer wie die Klassiker) überwiegend männlichen Geschlechts sind. Sofja Andrejewna als Rivalin ihres Mannes auf dem Felde der Literatur? Eine unsinnige These. Man muss dabei aber berücksichtigen, dass die Leser in Russland bisher kaum Gelegenheit hatten, sich mit der künstlerischen Produktion Sofja Tolstajas bekannt zu machen. Die Veröffentlichung der Erzählung „Eine Frage der Schuld“ 1994 in der Zeitschrift „Oktjabr‘“ blieb fast gänzlich unbemerkt. Die Leser hatten damals andere Sorgen. Die Erzählung „Lied ohne Worte“, die man im Westen in verschiedenen Ausgaben lesen und im Radio hören kann, ist in Russland bisher nicht veröffentlicht. Kristina Zejtunjan-Belous, die Übersetzerin der französischen Ausgabe der Erzählung „Eine Frage der Schuld“, hat in einem Interview die Vermutung geäußert, dass sich das in nächster Zeit ändern werde: „Ich denke, wenn das [„Eine Frage der Schuld“] in Russland noch einmal gedruckt wird, dann wird man anfangen, darüber zu sprechen“. Zejtunjan-Belous zeigte sich überzeugt, dass sich bald ein Verleger für diese und auch für die zweite Erzählung Tolstajas „Lied ohne Worte“ finden werde. Sofja Andrejewna kehrt, so könnte man sagen, aus dem Westen in die Heimat zurück.

(P.S. Gerade bin ich im Internet auf eine Publikation zu unserem Thema in Russland gestoßen. Dort sind drei Tolstojs, neben dem Ehepaar auch der Sohn Lev L’vovich, unter einem Buchdeckel versammelt mit den Werken „Kreutzersonate“, „Eine Frage der Schuld“ , „Lied ohne Worte“ und „Das Präludium Chopins“, erschienen 2010 im Verlag PoRog. Über das Echo auf diese Publikation ist mir leider nichts bekannt.)

Einträge zum Thema in diesem Blog
Über die Jubiläumsmanie und das Leben ohne Genies
“Dieser Mensch ist gottähnlich!“ – Gorki über Tolstoj
“Sie war sein einziger Freund“ – Gorki über Sofja Tolstaja

Kategorie: Russland und die Russen

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